Konfigurator Dach

Konfigurator Platten

Sandwichplatte Wand Wandpaneel PIR 1.Wahl
Sandwichplatte Wand Wandpaneel PIR 1.Wahl

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Sandwichplatten Dach 2.Wahl nach Mass
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Sandwichplatten Dach | Sandwichpaneele PIR | Kern Stärke 100 mm | Sandwichpaneel Dach | 1. Wahl
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Sandwichplatten Wand | Sandwichpaneele PIR | Stärke 100 mm | Sandwichpaneel Wand | 2. Wahl | nach Maß angefertigt
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Sind Sandwichplatten wasserdicht?
Sind Sandwichplatten wasserdicht?

Sind Sandwichplatten wasserdicht?

Kurz zusammengefasst: Ja, Sandwichplatten sind als Flächenmaterial grundsätzlich wasserdicht – die Stahldeckschichten und der geschlossenzellige PU/PIR-Kern lassen kein Wasser durch. Ob ein fertiges Dach oder eine Fassade aus Sandwichplatten tatsächlich dicht ist, hängt jedoch fast ausschließlich von der fachgerechten Ausführung der Überlappungen und Anschlüsse ab, nicht vom Plattenmaterial selbst. Genau an diesen Verbindungsstellen entstehen in der Praxis die meisten Undichtigkeiten.

Die Frage nach der Wasserdichtigkeit von Sandwichplatten lässt sich nicht mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten, ohne zwischen zwei verschiedenen Ebenen zu unterscheiden: der Dichtigkeit des Materials selbst und der Dichtigkeit der fertigen Konstruktion. Während die Platte an sich ein vollkommen wasserundurchlässiges Bauteil ist, entscheidet die handwerkliche Ausführung der Verbindungsstellen darüber, ob am Ende tatsächlich kein Tropfen Wasser eindringt. Dieser Artikel erklärt beide Ebenen im Detail und zeigt, worauf es bei den entscheidenden Übergängen ankommt.

Warum das Plattenmaterial selbst wasserdicht ist

Eine Sandwichplatte besteht aus zwei profilierten Stahldeckschichten, die fest mit einem dazwischenliegenden Dämmkern aus PU, PIR oder Mineralwolle verklebt sind. Die Stahldeckschichten sind, sofern intakt und unbeschädigt, für Wasser vollständig undurchlässig. Auch der geschlossenzellige PU/PIR-Kern nimmt praktisch kein Wasser auf, da seine Zellstruktur keine durchgehenden Kapillarwege bildet. Selbst bei einer Mineralwolle-Kernfüllung ist die Deckschicht so konzipiert, dass Wasser gar nicht erst in den Kern eindringen kann, solange die Oberfläche intakt bleibt. Das Flächenmaterial einer Sandwichplatte ist also von Werk aus ein wasserdichtes Bauteil.

Warum die Dichtigkeit fast ausschließlich von den Überlappungen abhängt

Der eigentliche Knackpunkt liegt woanders: Eine Dach- oder Wandfläche besteht nie aus einer einzigen durchgehenden Platte, sondern aus mehreren nebeneinander und übereinander verlegten Elementen. An jeder Stelle, an der zwei Platten aneinanderstoßen oder sich überlappen, entsteht eine potenzielle Schwachstelle. Genau hier – an den Längs- und Querüberlappungen – entscheidet sich, ob die gesamte Konstruktion wirklich dicht ist. Eine technisch perfekte Platte nützt wenig, wenn die Überlappung zur Nachbarplatte zu gering bemessen ist, das Dichtband fehlt oder falsch positioniert wurde, oder die Verschraubung im Überlappungsbereich nicht sauber ausgeführt wurde. In der Praxis entstehen die allermeisten Undichtigkeiten nicht durch beschädigtes Plattenmaterial, sondern durch mangelhaft ausgeführte Überlappungen.

Überlappungsart Typisches Mindestmaß Funktion
Längsüberlappung (Seite an Seite) Eine volle Profilwelle (Hoch-/Tiefsicke) Verhindert seitliches Eindringen von Wasser
Querüberlappung (übereinander am Dach) In der Regel mindestens 150–200 mm Verhindert Rückstau bei Regen und Schmelzwasser
Überlappung an Anschlüssen (First, Traufe) Je nach Bauteil, siehe Herstellerdetail Schließt Übergänge zu Formteilen dicht ab

Die exakten Überlappungsmaße hängen von Dachneigung, Windlastzone und Plattentyp ab und sind stets der Verarbeitungsrichtlinie des jeweiligen Herstellers zu entnehmen.

Dichtbänder in den Überlappungen: das unsichtbare Dichtsystem

In den Quer- und teils auch in den Längsüberlappungen werden zusätzlich Dichtbänder aus Butyl oder ähnlichen dauerelastischen Materialien eingelegt. Diese Bänder liegen unsichtbar zwischen den beiden Deckschichten und sorgen dafür, dass selbst bei kleineren Maßtoleranzen oder Windsog kein Wasser durch die Überlappung kapillar eindringen kann. Wird das Dichtband beim Verlegen vergessen, verrutscht es oder wird es durch zu starkes Zusammenpressen beschädigt, entsteht ein Schwachpunkt, der oft erst bei starkem Schlagregen oder nach längerer Standzeit sichtbar wird. Die sorgfältige Verlegung der Dichtbänder ist daher mindestens genauso wichtig wie die korrekte Überlappungsbreite selbst.

Welche Rolle spielt das Dachgefälle?

Neben den Überlappungen selbst beeinflusst auch das Dachgefälle maßgeblich, wie zuverlässig eine Sandwichplattenkonstruktion Wasser ableitet. Je geringer das Gefälle, desto länger steht Wasser auf der Fläche und desto größer wird der Druck, der auf die Überlappungen und Dichtbänder wirkt. Wird das Mindestgefälle unterschritten, kann selbst eine technisch einwandfrei ausgeführte Überlappung an ihre Grenzen stoßen. Wer sich näher mit den erforderlichen Gefällewerten beschäftigen möchte, findet ausführliche Informationen im Artikel Wie viel Gefälle bei Sandwichplatten fürs Dach?.

Verschraubung: notwendig, aber nicht die einzige Dichtungsebene

Auch die Verschraubung trägt zur Gesamtdichtigkeit bei, insbesondere durch die EPDM-Dichtscheiben unter jeder Schraube. Sie ist jedoch nur eine von mehreren Dichtungsebenen und kann eine mangelhaft ausgeführte Überlappung nicht ausgleichen. Wichtig ist, dass Schrauben im Überlappungsbereich zusätzlich zur regulären Schraubenreihe gesetzt werden, um die beiden übereinanderliegenden Deckschichten fest zusammenzupressen. Wie die Verschraubung im Detail korrekt ausgeführt wird, welches Anzugsmoment sinnvoll ist und warum eine zerdrückte Dichtscheibe erst mit Verzögerung leckt, wird ausführlich im Artikel Wie verschraubt man Sandwichplatten richtig? behandelt.

Anschlüsse an Durchdringungen: die anspruchsvollsten Stellen

Besonders anfällig für Undichtigkeiten sind Durchdringungen der Dachfläche, etwa Lichtkuppeln, Dachfenster, Kamine oder Lüftungsrohre. An diesen Stellen muss die durchgehende Wasserableitung der Fläche gezielt um das Bauteil herumgeführt werden, was spezielle Anschlussbleche, Kragen oder vorgefertigte Formteile erfordert. Eine improvisierte Lösung mit Silikon oder einfachem Klebeband hält den Belastungen durch UV-Strahlung, Temperaturwechsel und Wind in der Regel nicht dauerhaft stand. Wer eine Durchdringung plant, sollte grundsätzlich auf die vom Sandwichplatten-Hersteller freigegebenen Anschlussdetails zurückgreifen.

Traufe, First und Ortgang: die Abschlüsse der Fläche

Auch die Randbereiche einer Dach- oder Wandfläche benötigen eine durchdachte Abdichtung. An der Traufe muss das Wasser kontrolliert in die Dachrinne abgeleitet werden, ohne dass es hinter die Deckschicht oder in die Unterkonstruktion läuft. Am First sorgt ein speziell geformtes Firstblech dafür, dass beide Dachflächen dicht miteinander verbunden werden, während gleichzeitig eine ausreichende Belüftung des Dachraums möglich bleibt. Am Ortgang schützt ein seitliches Abschlussblech die Stirnseite der Platten vor eindringendem Schlagregen. Werden diese Formteile falsch dimensioniert oder mit zu geringer Überdeckung montiert, wird die gesamte Fläche an dieser Stelle zur Schwachstelle, unabhängig davon, wie sorgfältig die restliche Fläche verlegt wurde.

Häufige Fehler, die zu Undichtigkeiten führen

Zu geringe Überlappung

Unterschreitet das Mindestmaß, dringt Wasser bei Wind oder Rückstau ein.

Fehlendes oder verrutschtes Dichtband

Kapillarwirkung zieht Wasser trotz ausreichender Überlappung ein.

Improvisierte Anschlüsse

Silikon statt Formteil hält Witterungseinflüssen selten dauerhaft stand.

Beschädigte Deckschicht

Kratzer oder Durchstoßstellen öffnen einen direkten Wasserweg zum Kern.

Wie erkennt man eine undichte Sandwichplattenkonstruktion?

Undichtigkeiten zeigen sich selten sofort, sondern meist erst nach einigen Wochen oder Monaten, wenn sich Feuchtigkeit an der Innenseite der Deckschicht oder an der Unterkonstruktion bemerkbar macht. Typische Anzeichen sind dunkle Verfärbungen an der Innenseite in der Nähe von Überlappungen und Anschlüssen, ein muffiger Geruch im Innenraum, sowie sichtbare Tropfspuren nach starkem Regen. Wer solche Anzeichen frühzeitig erkennt, kann die betroffene Stelle gezielt nachbessern, bevor sich Feuchtigkeit tiefer in die Unterkonstruktion ausbreitet.

Kontrolle nach der Montage: worauf zu achten ist

Direkt nach der Montage lohnt sich eine gründliche Sichtkontrolle aller Überlappungen, Anschlüsse und Randabschlüsse, bevor die Baustelle als abgeschlossen gilt. Besonders bei stärkerem Regen in den ersten Wochen nach der Fertigstellung sollte die Innenseite der Konstruktion kontrolliert werden, da sich Schwachstellen unter realen Wetterbedingungen am zuverlässigsten zeigen. Wird eine undichte Stelle frühzeitig entdeckt, lässt sie sich in aller Regel mit überschaubarem Aufwand nachbessern, etwa durch Nachziehen einer Schraube, Ergänzen eines Dichtbands oder Korrektur eines Anschlussblechs.

Prüfpunkt Worauf zu achten ist
Überlappungen Ausreichendes Maß, sauber anliegendes Dichtband
Durchdringungen Fachgerechte Formteile statt improvisierter Lösungen
Traufe, First, Ortgang Korrekt montierte, ausreichend überlappende Formbleche
Deckschicht Keine Kratzer, Dellen oder Durchstoßstellen

Wasserdichtigkeit bei Dach und Wand: gibt es Unterschiede?

Am Dach ist die Wasserbelastung durch Regen, Schnee und Schmelzwasser naturgemäß deutlich höher als an einer senkrechten Wand, weshalb Überlappungen und Anschlüsse hier besonders sorgfältig ausgeführt werden müssen. An der Wand spielt dagegen Schlagregen bei starkem Wind die entscheidende Rolle, weshalb hier vor allem die seitlichen Überlappungen und die Anschlüsse an Fenstern, Türen und Gebäudeecken im Fokus stehen. Die grundlegenden Prinzipien – ausreichende Überlappung, funktionierendes Dichtband, fachgerechte Anschlussdetails – gelten jedoch für beide Anwendungsfälle gleichermaßen.

Wartung: regelmäßige Kontrolle sichert die Dichtigkeit

Auch eine anfänglich einwandfrei dichte Konstruktion sollte über die Jahre regelmäßig kontrolliert werden, idealerweise einmal jährlich sowie nach besonderen Wetterereignissen wie Sturm oder Hagel. Dichtbänder und Dichtmassen an Anschlüssen unterliegen einer natürlichen Alterung und können mit der Zeit spröde werden oder sich lösen. Wird eine solche Stelle rechtzeitig erneuert, bleibt die Gesamtdichtigkeit der Konstruktion über Jahrzehnte erhalten – wird sie übersehen, kann daraus im Lauf der Zeit ein größerer Feuchteschaden entstehen.

Normen und Regelwerke im Überblick

DIN EN 14509 (Sandwichelemente) DIN 18531 (Abdichtung von Dächern) Verarbeitungsrichtlinie des Herstellers

Für die konkreten Überlappungsmaße, Dichtbandpositionen und Anschlussdetails ist stets die aktuelle Verarbeitungsrichtlinie des jeweiligen Sandwichplatten-Herstellers maßgeblich, da diese je nach Profilform und Plattentyp variieren können.

Kosten einer fachgerechten Abdichtung im Vergleich

Hochwertige Dichtbänder, korrekt dimensionierte Formteile und eine sorgfältige Verlegung der Überlappungen verursachen im Vergleich zum Gesamtprojekt nur geringe Mehrkosten. Deutlich teurer wird es, wenn eine Undichtigkeit erst nach der Fertigstellung entdeckt wird: Die Ursachensuche an einer bereits eingedeckten Fläche ist aufwendig, oft müssen mehrere Platten demontiert werden, um die betroffene Überlappung freizulegen und neu abzudichten. Eine sorgfältige Ausführung direkt bei der Montage ist daher nahezu immer die wirtschaftlichere Entscheidung.

Regendichtigkeit und Winddichtigkeit: zwei getrennte Anforderungen

Wasserdichtigkeit wird oft mit Winddichtigkeit verwechselt, dabei handelt es sich um zwei unterschiedliche Eigenschaften einer Gebäudehülle. Winddichtigkeit beschreibt, ob Luft unkontrolliert durch Fugen strömen kann, was vor allem die Energieeffizienz betrifft. Wasserdichtigkeit beschreibt dagegen, ob flüssiges Wasser von außen eindringen kann. Eine Konstruktion kann theoretisch winddicht, aber an einzelnen Stellen dennoch nicht vollständig wasserdicht sein, etwa wenn eine Überlappung zwar eng anliegt, das Dichtband aber fehlt. Bei der Planung einer Sandwichplattenkonstruktion sollten daher beide Anforderungen getrennt betrachtet und beide durch die richtigen Detaillösungen erfüllt werden.

Wie wird die Wasserdichtigkeit in der Praxis geprüft?

Sandwichplatten und ihre Anschlussdetails werden vom Hersteller im Rahmen der CE-Kennzeichnung nach DIN EN 14509 geprüft, unter anderem auf Schlagregendichtheit unter definierten Prüfbedingungen. Diese Prüfung bestätigt, dass das System bei fachgerechter Verarbeitung dicht ist – sie ersetzt jedoch nicht die Sorgfalt auf der Baustelle. Auf der realen Baustelle lässt sich die Dichtigkeit einer fertigen Fläche am zuverlässigsten durch eine sorgfältige Sichtprüfung der Überlappungen sowie durch Beobachtung des Verhaltens bei den ersten starken Regenfällen nach der Montage beurteilen. Manche Verarbeiter führen zusätzlich eine gezielte Wasserprobe an kritischen Anschlussstellen durch, etwa mit einem Gartenschlauch, bevor die Baustelle als abgeschlossen gilt.

Was passiert, wenn trotzdem Wasser eindringt?

Dringt an einer undichten Stelle Wasser ein, läuft es zunächst zwischen Deckschicht und Dämmkern entlang, bevor es sichtbar wird. Bei PU/PIR-Kernen bleibt der Schaden meist lokal begrenzt, da der geschlossenzellige Kern kaum Wasser aufnimmt und die Feuchtigkeit sich nicht großflächig ausbreitet. Bei Mineralwollkernen kann sich eingedrungenes Wasser dagegen leichter im Kern verteilen, was die Dämmwirkung an der betroffenen Stelle spürbar mindert und die Trocknung erschwert. In beiden Fällen gilt: Je früher eine undichte Stelle erkannt und behoben wird, desto geringer bleibt der Folgeschaden an Unterkonstruktion und Innenausbau.

Nachträgliche Abdichtung bei bereits verlegten Platten

Wird eine Undichtigkeit erst nach Jahren entdeckt, muss zunächst die genaue Eintrittsstelle lokalisiert werden, was wegen des seitlichen Wasserlaufs zwischen den Schichten nicht immer trivial ist. Häufig liegt die tatsächliche Ursache deutlich oberhalb der sichtbaren Feuchtestelle im Innenraum. Kleinere Undichtigkeiten an Überlappungen lassen sich mitunter durch Nachziehen der Verschraubung oder Ergänzen eines Dichtbands beheben, ohne die Platten zu demontieren. Bei größeren Schäden, etwa einer beschädigten Deckschicht oder einem durchfeuchteten Dämmkern, führt an einem Austausch der betroffenen Plattenabschnitte meist kein Weg vorbei. Eine professionelle Begutachtung vor Ort ist in solchen Fällen empfehlenswert, um die Ursache zuverlässig von der reinen Symptombekämpfung zu unterscheiden.

Sandwichplatten im Vergleich zu anderen Dachmaterialien

Im Vergleich zu kleinteiligen Dachmaterialien wie Dachziegeln oder Schindeln haben Sandwichplatten den Vorteil, deutlich weniger Fugen pro Quadratmeter Dachfläche aufzuweisen, da eine einzelne Platte oft mehrere Meter lang ist. Weniger Fugen bedeuten grundsätzlich weniger potenzielle Schwachstellen. Gleichzeitig ist bei Sandwichplatten jede einzelne Überlappung funktional wichtiger, da die Fläche aus vergleichsweise wenigen, aber großen Elementen besteht. Im Vergleich zu klassischem Trapezblech mit separater Dämmung bieten Sandwichplatten den Vorteil, dass Deckschicht, Dämmung und untere Schale werkseitig als ein System verklebt sind, wodurch es innerhalb der Platte selbst keine zusätzliche Fugenebene gibt, an der Feuchtigkeit entstehen könnte.

Fazit

Sandwichplatten sind als Material vollständig wasserdicht – Stahldeckschicht und geschlossenzelliger Kern lassen kein Wasser durch. Ob eine gesamte Dach- oder Wandkonstruktion aber wirklich dicht ist, entscheidet sich fast ausschließlich an den Überlappungen, Dichtbändern und Anschlussdetails. Wer diese Punkte sorgfältig plant, fachgerecht ausführt und regelmäßig kontrolliert, erhält eine dauerhaft zuverlässige, wasserdichte Konstruktion.

Häufige Fragen zur Wasserdichtigkeit von Sandwichplatten

Sind Sandwichplatten grundsätzlich wasserdicht?

Ja, das Plattenmaterial selbst ist durch die Stahldeckschichten und den geschlossenzelligen Kern vollständig wasserundurchlässig.

Wovon hängt die Dichtigkeit der gesamten Konstruktion ab?

Fast ausschließlich von der fachgerechten Ausführung der Überlappungen, Dichtbänder und Anschlussdetails, nicht vom Plattenmaterial selbst.

Wie groß muss die Überlappung mindestens sein?

Die Querüberlappung beträgt in der Regel mindestens 150 bis 200 mm, die genauen Werte richten sich nach Herstellervorgabe und Dachneigung.

Was tun Dichtbänder in den Überlappungen?

Sie verhindern, dass Wasser durch Kapillarwirkung in die Überlappung eindringt, selbst bei kleineren Maßtoleranzen oder Windsog.

Woran erkennt man eine undichte Stelle?

Typische Anzeichen sind dunkle Feuchteflecken an der Innenseite, muffiger Geruch oder Tropfspuren nach starkem Regen.

Braucht man bei Durchdringungen spezielle Formteile?

Ja, für Lichtkuppeln, Dachfenster oder Kamine sollten stets die freigegebenen Anschlussdetails des Herstellers verwendet werden, keine improvisierten Lösungen.

K
Karol

Langjähriger Spezialist für Hallenbau und Bauen mit Sandwichplatten und Trapezblech bei thermplattenshop.de. Karol begleitet Kunden von der Materialauswahl bis zur fertigen Montage und teilt hier praxisnahes Wissen aus Hunderten realisierten Bauprojekten.

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