Konfigurator Dach

Konfigurator Platten

Sandwichplatten Dach | Sandwichpaneele PIR | Kern Stärke 100 mm | Sandwichpaneel Dach | 1. Wahl
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Regulärer Preis: 33,53 €

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Sandwichplatten Wand | Sandwichpaneele PIR | Stärke 100 mm | Sandwichpaneel Wand | 2. Wahl | nach Maß angefertigt
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Sandwichplatte Wand Wandpaneel PIR 1.Wahl
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Sandwichplatten Dach 2.Wahl nach Mass
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PIR-Dämmplatten: Ratgeber zu Eigenschaften, U-Wert und Preis

PIR-Dämmplatten: Ratgeber zu Eigenschaften, U-Wert und Preis

Kurz zusammengefasst: PIR-Dämmplatten (Polyisocyanurat-Hartschaum) gehören mit einer Wärmeleitfähigkeit von etwa 0,022 bis 0,028 W/(mK) zu den leistungsfähigsten am Markt verfügbaren Dämmstoffen und erreichen einen bestimmten U-Wert bei deutlich geringerer Plattendicke als Mineralwolle oder EPS. Die Platten bestehen aus einem geschlossenzelligen Hartschaumkern, der beidseitig mit Aluminiumfolie, Glasvlies oder Bitumenbahn kaschiert ist, und werden vor allem für Aufsparrendämmung, Flachdach und Fassade eingesetzt. Der höhere Anschaffungspreis gegenüber Mineralwolle relativiert sich in der Praxis häufig durch die geringere benötigte Dämmstärke und den dadurch reduzierten Aufwand bei Anschlüssen und Konterlattung.

Wärmeleitfähigkeit (λ)

ca. 0,022–0,028 W/(mK)

Materialbasis

Polyisocyanurat-Hartschaum

Kaschierung

Alufolie, Glasvlies oder Bitumen

Haupteinsatz

Aufsparren, Flachdach, Fassade

Kurzantwort: Was sind PIR-Dämmplatten?

PIR-Dämmplatten bestehen aus einem geschlossenzelligen Polyisocyanurat-Hartschaumkern, der in einem kontinuierlichen Doppelbandverfahren zwischen zwei Deckschichten aus Aluminiumfolie, Glasvlies oder Bitumenbahn aufgeschäumt wird. Durch die feine, geschlossene Zellstruktur und das eingeschlossene Treibgas erreicht PIR eine Wärmeleitfähigkeit von etwa 0,022 bis 0,028 W/(mK), womit es zu den leistungsfähigsten industriell gefertigten Dämmstoffen zählt und Mineralwolle oder EPS bei gleicher Dämmwirkung um rund 30 bis 40 Prozent an Materialstärke unterbietet. Eingesetzt werden PIR-Dämmplatten vor allem bei der Aufsparrendämmung von Steildächern, bei Flachdächern sowie zunehmend auch als Kern von Sandwichelementen für Fassade und Dach.

Der zentrale Punkt: Maximale Dämmleistung bei minimaler Dicke

Der entscheidende praktische Vorteil von PIR-Dämmplatten liegt darin, dass sie bei einer gegebenen Zieldämmleistung deutlich dünner ausfallen können als vergleichbare Mineralwolle- oder EPS-Dämmungen. Wo eine Mineralwolldämmung für einen bestimmten U-Wert beispielsweise 200 Millimeter Dicke benötigt, reicht bei PIR häufig schon eine Stärke von 120 bis 140 Millimetern für denselben Dämmwert aus. Dieser Dickenvorteil ist besonders bei Aufsparrendämmungen wertvoll, wo die verfügbare Aufbauhöhe durch Dachüberstand, Fensteranschlüsse und die Statik der Konterlattung oft begrenzt ist, und er reduziert gleichzeitig den Aufwand und die Kosten für längere Befestigungsmittel, breitere Fensterlaibungen und höhere Anschlussdetails an Kaminen oder Gauben.

Wärmeleitfähigkeit im Vergleich zu anderen Dämmstoffen

Dämmstoff Wärmeleitfähigkeit λ Benötigte Dicke (Richtwert)
PIR-Hartschaum 0,022–0,028 W/(mK) gering
XPS (Extruderschaum) 0,032–0,038 W/(mK) mittel
EPS (Styropor) 0,032–0,040 W/(mK) mittel bis hoch
Mineralwolle 0,035–0,040 W/(mK) hoch

Diese Werte sind Richtwerte und schwanken je nach konkretem Produkt und Hersteller, weshalb für die exakte Bemessung stets die produktspezifische Zulassung und das technische Datenblatt herangezogen werden sollten. Entscheidend für den Vergleich verschiedener Dämmstoffe ist immer die tatsächliche Wärmeleitfähigkeit im Datenblatt und nicht die Materialbezeichnung allein, da auch innerhalb einer Dämmstoffgruppe teils erhebliche Unterschiede zwischen einzelnen Produkten bestehen können.

Aufbau und Kaschierungsarten im Detail

Die beidseitige Kaschierung einer PIR-Dämmplatte erfüllt mehrere Funktionen gleichzeitig: Sie stabilisiert den vergleichsweise spröden Hartschaumkern mechanisch, dient häufig zugleich als Dampfbremse oder Dampfsperre und beeinflusst außerdem die zulässigen Einsatzbereiche der Platte. Eine Kaschierung aus Aluminiumfolie bietet einen sehr hohen Dampfdiffusionswiderstand und wird deshalb häufig bei Aufsparrendämmungen eingesetzt, bei denen die Kaschierung gleichzeitig als raumseitige Dampfsperre fungieren soll. Glasvlieskaschierte Platten sind diffusionsoffener und werden bevorzugt dort eingesetzt, wo eine zusätzliche, separate Dampfbremse in der Konstruktion vorgesehen ist. Bitumenkaschierte PIR-Platten wiederum kommen überwiegend bei Flachdächern zum Einsatz, wo sie sich gut mit bituminösen Dachbahnen verbinden lassen.

Preise für PIR-Dämmplatten nach Dicke

Plattendicke Richtpreis je m² Typischer Einsatz
60–80 mm ca. 15–22 € Zusatzdämmung, Fassade
100–120 mm ca. 22–30 € Aufsparrendämmung Standard
140–160 mm ca. 28–38 € energetisch anspruchsvolle Sanierung
180–200 mm ca. 35–48 € Flachdach, Passivhaus-Standard

Diese Preisangaben sind grobe Richtwerte für reines Plattenmaterial ohne Montage und können je nach Hersteller, Kaschierung, Abmessung und aktueller Marktlage schwanken. Bei der reinen Anschaffung erscheint PIR gegenüber Mineralwolle zunächst teurer, doch bei einer Gesamtkostenbetrachtung inklusive Konterlattung, längerer Befestigungsmittel und aufwendigerer Anschlussdetails relativiert sich dieser Unterschied bei dickeren Zieldämmwerten häufig spürbar.

Brandschutz und bauaufsichtliche Einordnung

DIN EN 13165 (werkmäßig hergestellte PU/PIR-Dämmstoffe) DIN 4108 (Wärmeschutz im Hochbau)

PIR-Dämmplatten werden nach DIN EN 13165 als werkmäßig hergestellte Polyurethan-Hartschaum-Dämmstoffe geprüft und zertifiziert, während die konkreten Anforderungen an den Wärmeschutz im jeweiligen Bauteil sich aus der DIN 4108 sowie den gültigen Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes ergeben. Reiner PIR-Hartschaum ist normal entflammbar, moderne Produkte werden jedoch durch Flammschutzmittel und die Kaschierung so ausgerüstet, dass sie in der Regel als schwerentflammbar (Baustoffklasse B1/B-s3,d0) eingestuft werden können. Bei brandschutztechnisch sensiblen Anwendungen, etwa bei Fluchtwegen oder bestimmten Gewerbebauten, sollte stets die produktspezifische Zulassung und Brandschutzklassifizierung geprüft werden, statt sich auf allgemeine Angaben zu verlassen.

Vorteile und Nachteile im Überblick

Der größte Vorteil von PIR-Dämmplatten liegt in der geringen benötigten Dämmstärke bei gleichzeitig sehr guter Wärmedämmung, was besonders bei begrenzter Aufbauhöhe im Dach oder an der Fassade entscheidend sein kann. Zusätzlich sind PIR-Platten formstabil, weisen eine geringe Feuchtigkeitsaufnahme auf und lassen sich mit einem scharfen Messer oder einer feinzahnigen Säge vergleichsweise unkompliziert zuschneiden. Als Nachteil gilt der gegenüber Mineralwolle höhere Anschaffungspreis je Quadratmeter sowie die im Vergleich zu Mineralwolle etwas geringere Schalldämmung und ein spröderes Bruchverhalten bei unsachgemäßer Handhabung während des Transports oder der Montage.

Typische Einsatzbereiche

PIR-Dämmplatten werden am häufigsten bei der Aufsparrendämmung von Steildächern eingesetzt, wo sie durchgehend über den Sparren verlegt werden und dadurch Wärmebrücken an den Sparren selbst wirksam reduzieren. Auch bei Flachdächern kommen PIR-Platten regelmäßig zum Einsatz, meist in Kombination mit einer bitumenkaschierten Oberseite, die direkt mit der Dachabdichtung verbunden werden kann. Als Kernmaterial in Sandwichelementen für Fassaden und Dächer von Gewerbe- und Hallenbauten ist PIR mittlerweile ebenfalls weit verbreitet, da es dort die geforderte Wärmedämmung bei geringem Elementgewicht und schlanker Bauteildicke erreicht.

Verarbeitung und Zuschnitt

PIR-Dämmplatten lassen sich mit einer feinzahnigen Handsäge, einer Stichsäge mit langem Sägeblatt oder bei dünneren Platten auch mit einem scharfen Cuttermesser entlang einer Führungsschiene zuschneiden. Wichtig ist ein möglichst exakter, spaltfreier Zuschnitt an den Stoßkanten, da Fugen zwischen den Platten Wärmebrücken erzeugen, die die Gesamtdämmwirkung der Fläche spürbar mindern können. Viele Hersteller bieten deshalb Platten mit einer umlaufenden Stufenfalz oder Nut-Feder-Kante an, die ein dichtes, wärmebrückenfreies Ineinandergreifen benachbarter Platten ermöglicht und kleinere Maßungenauigkeiten beim Zuschnitt ausgleicht.

Häufige Fehler bei Planung und Einsatz

Ein häufiger Fehler ist die alleinige Betrachtung des Anschaffungspreises je Quadratmeter, ohne die für denselben U-Wert tatsächlich benötigte Dicke und die daraus resultierenden Folgekosten bei Anschlüssen und Befestigung mit einzurechnen. Ebenso wird gelegentlich übersehen, dass unterschiedliche Kaschierungsarten unterschiedliche Funktionen im Bauteilaufbau übernehmen, weshalb eine für den Flachdacheinsatz vorgesehene, bitumenkaschierte Platte nicht unbesehen für eine Aufsparrendämmung mit Aluminiumkaschierung als Dampfsperre verwendet werden sollte. Ein weiterer verbreiteter Fehler ist ein zu grober, spaltbehafteter Zuschnitt an den Plattenstößen, der die rechnerisch erreichbare Dämmwirkung durch Wärmebrücken in der Praxis spürbar mindert.

Praxisbeispiel: Dachsanierung mit begrenzter Aufbauhöhe

Bei der energetischen Sanierung eines Altbaus mit vorhandenen Dachüberständen und relativ geringem verfügbarem Platz zwischen Ziegeleindeckung und Innenraum sollte ursprünglich eine 240 Millimeter starke Mineralwolldämmung verbaut werden, was jedoch die Fensteranschlüsse und den Dachüberstand erheblich beeinträchtigt hätte. Nach einer Umplanung auf eine 140 Millimeter starke PIR-Aufsparrendämmung mit vergleichbarem U-Wert ließ sich derselbe Dämmstandard bei deutlich geringerer Aufbauhöhe erreichen, wodurch die bestehenden Fensterlaibungen und der Dachüberstand ohne aufwendige bauliche Anpassung erhalten werden konnten. Der etwas höhere Materialpreis der PIR-Dämmung wurde dabei durch die eingesparten Zusatzkosten für die sonst notwendige Anpassung von Fenstern und Dachüberstand mehr als ausgeglichen. Der ausführende Betrieb berichtete zudem, dass sich die leichteren, formstabilen PIR-Platten auf dem bestehenden Dach spürbar schneller und mit weniger Personal verlegen ließen als die ursprünglich geplante, deutlich schwerere Mineralwolldämmung.

Unterschied zwischen PIR und PUR

PIR (Polyisocyanurat) und PUR (Polyurethan) werden im Bauwesen häufig in einem Atemzug genannt, da sich beide Hartschäume in Herstellung und Optik stark ähneln, chemisch jedoch unterscheiden. PIR entsteht durch eine leicht abgewandelte Rezeptur mit einem höheren Anteil an Isocyanurat-Verknüpfungen, wodurch das Material eine höhere Temperaturbeständigkeit und einen verbesserten Brandwiderstand gegenüber klassischem PUR erreicht. Für Anwendungen im Baubereich, insbesondere im Dach- und Fassadenbau, hat sich PIR deshalb in den letzten Jahren zunehmend als Standard gegenüber reinem PUR durchgesetzt, während PUR weiterhin in anderen Anwendungsbereichen wie der Kühltechnik verbreitet ist. Beim Materialeinkauf lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf das technische Datenblatt, um zu erkennen, ob tatsächlich PIR oder noch klassisches PUR verbaut wird.

Lagerung und Transport auf der Baustelle

PIR-Dämmplatten sollten auf der Baustelle trocken, ebenflächig und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden, da sich die Platten bei ungleichmäßiger Auflage über längere Zeit leicht verziehen können. Die Platten liegend und nicht hochkant zu stapeln, verhindert zudem punktuelle Druckbelastungen an den Kanten, die bei den vergleichsweise spröden Hartschaumplatten zu Abplatzungen führen können. Beim Transport zur Einbaustelle, insbesondere bei größeren Abmessungen, sollten die Platten stets mit ausreichend Personal getragen und nicht durchgebogen werden, da eine zu starke Biegebelastung den Hartschaumkern beschädigen kann, auch wenn die Kaschierung von außen noch intakt erscheint. Angebrochene Paletten sollten möglichst zeitnah verbaut oder witterungsgeschützt zwischengelagert werden, um Feuchtigkeitsaufnahme über offene Kanten zu vermeiden. Bei längerer Zwischenlagerung im Freien empfiehlt sich zusätzlich eine luftdurchlässige, aber wasserdichte Abdeckung, damit sich unter einer vollständig geschlossenen Plane kein Kondenswasser auf der Kaschierung bildet. Auch die Palettenfüße sollten auf einem ebenen, trockenen Untergrund stehen, damit sich die unterste Plattenlage nicht dauerhaft durchfeuchtet oder verzieht.

Kombination mit anderen Dämmstoffen

In der Praxis werden PIR-Dämmplatten nicht selten mit anderen Dämmstoffen kombiniert, etwa wenn zusätzlich zur PIR-Aufsparrendämmung eine Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle oder Zellulose eingebracht wird, um die Gesamtdämmleistung weiter zu erhöhen oder um zusätzlichen Schallschutz zu erzielen. Bei einer solchen Kombination ist besonders auf ein stimmiges Zusammenspiel der Dampfdiffusionswiderstände beider Schichten zu achten, damit im Bauteilaufbau keine Tauwasserausfall-Ebene entsteht, an der sich über die Heizperiode Feuchtigkeit sammelt. Eine rechnerische Überprüfung des Gesamtaufbaus nach den anerkannten bauphysikalischen Regeln, im Zweifel durch einen Fachplaner, ist bei solchen kombinierten Dämmkonzepten dringend zu empfehlen, um spätere Feuchteschäden sicher auszuschließen.

Umweltaspekte und Lebenszyklus

PIR-Hartschaum wird auf Basis von Erdöl hergestellt, was ihn gegenüber nachwachsenden Dämmstoffen wie Holzfaser oder Zellulose in der reinen Rohstoffbilanz zunächst weniger vorteilhaft erscheinen lässt. Über die gesamte Lebensdauer eines Gebäudes betrachtet, gleicht die sehr hohe Dämmleistung von PIR den energetischen Herstellungsaufwand jedoch häufig aus, da über viele Jahre Heizenergie eingespart wird, die den ökologischen Rucksack der Herstellung übersteigt. Am Ende der Nutzungsdauer lässt sich PIR-Hartschaum grundsätzlich der thermischen Verwertung zuführen, wobei einige Hersteller inzwischen auch Rücknahmesysteme für sortenreine Verschnittreste anbieten, um den Materialkreislauf zumindest teilweise zu schließen. Bauherren, denen ökologische Aspekte besonders wichtig sind, sollten beim Kauf gezielt nach Umweltproduktdeklarationen (EPD) des jeweiligen Herstellers fragen, um die tatsächliche Umweltbilanz des konkreten Produkts einschätzen zu können und verschiedene Angebote auf dieser Grundlage sachlich miteinander zu vergleichen.

Formate, Abmessungen und Plattengewicht

PIR-Dämmplatten werden üblicherweise in Formaten von etwa 1.200 mal 2.400 Millimetern oder 1.200 mal 2.600 Millimetern angeboten, wobei einige Hersteller auch größere Sonderformate für Flachdachanwendungen führen, um die Anzahl der Stoßfugen auf der Fläche zu reduzieren. Trotz der beachtlichen Dämmwirkung ist PIR ein sehr leichtes Material, eine 120 Millimeter starke Platte bringt je nach Rohdichte und Kaschierung meist nur wenige Kilogramm je Quadratmeter auf die Waage, was die Handhabung auf der Baustelle erheblich erleichtert und im Vergleich zu schwereren Dämmstoffen weniger Personal für den Transport aufs Dach erfordert. Bei der Bestellung empfiehlt es sich, die tatsächlich benötigte Fläche mit einem angemessenen Verschnittzuschlag von etwa fünf bis zehn Prozent zu kalkulieren, da an Graten, Kehlen und Durchdringungen stets Verschnitt anfällt, der sich nur selten vollständig weiterverwenden lässt. Größere Verschnittreste lassen sich bei sorgfältiger Planung häufig noch an kleineren Nebenflächen wie Gauben oder Dachfenstereinfassungen sinnvoll weiterverwenden, statt sie ungenutzt zu entsorgen.

Fazit

PIR-Dämmplatten überzeugen vor allem durch ihre hohe Dämmleistung bei geringer Materialstärke, was sie besonders für Sanierungen mit begrenzter Aufbauhöhe sowie für Flachdach und Aufsparrendämmung interessant macht. Der höhere Anschaffungspreis gegenüber Mineralwolle relativiert sich durch die geringere benötigte Dicke und die dadurch reduzierten Folgekosten bei Anschlüssen und Befestigung. Wer die passende Kaschierung für den jeweiligen Einsatzbereich wählt, spaltfrei zuschneidet und die produktspezifischen Herstellerangaben zu U-Wert und Brandschutz beachtet, erzielt mit PIR-Dämmplatten eine langfristig zuverlässige, leichte und platzsparende Wärmedämmung für Dach, Fassade und Flachdach gleichermaßen.

FAQ: Häufige Fragen zu PIR-Dämmplatten

Was ist der U-Wert-Vorteil von PIR?

Gleicher Dämmwert bei geringerer Dicke.

Ist PIR teurer als Mineralwolle?

Ja, pro m², aber oft insgesamt günstiger.

Ist PIR schwer entflammbar?

Meist ja, je nach Zulassung B1.

Wofür wird PIR am häufigsten genutzt?

Aufsparrendämmung und Flachdach.

Welche Kaschierung ist die richtige?

Abhängig vom Einsatzbereich der Platte.

Kann man PIR-Platten selbst zuschneiden?

Ja, mit Säge oder scharfem Messer.

K
Karol

Langjähriger Spezialist für Hallenbau und Bauen mit Sandwichplatten und Trapezblech bei thermplattenshop.de. Karol begleitet Kunden von der Materialauswahl bis zur fertigen Montage und teilt hier praxisnahes Wissen aus Hunderten realisierten Bauprojekten.

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