Konfigurator Dach

Konfigurator Platten

Sandwichplatte Wand Wandpaneel PIR 1.Wahl
Sandwichplatte Wand Wandpaneel PIR 1.Wahl

24,39 €

Regulärer Preis: 30,94 €

Lowest price: 25,44 €

20,50 €

Regulärer Preis: 26,00 €

Lowest price: 21,38 €
m2
Sandwichplatten Dach 2.Wahl nach Mass
Sandwichplatten Dach 2.Wahl nach Mass

22,97 €

Regulärer Preis: 28,69 €

Lowest price: 28,69 €

19,30 €

Regulärer Preis: 24,11 €

Lowest price: 24,11 €
m2
Sandwichplatten Dach | Sandwichpaneele PIR | Kern Stärke 100 mm | Sandwichpaneel Dach | 1. Wahl
Sandwichplatten Dach | Sandwichpaneele PIR | Kern Stärke 100 mm | Sandwichpaneel Dach | 1. Wahl

29,75 €

Regulärer Preis: 39,90 €

Lowest price: 39,90 €

25,00 €

Regulärer Preis: 33,53 €

Lowest price: 33,53 €
m2
Sandwichplatten Wand | Sandwichpaneele PIR | Stärke 100 mm | Sandwichpaneel Wand | 2. Wahl | nach Maß angefertigt
Sandwichplatten Wand | Sandwichpaneele PIR | Stärke 100 mm | Sandwichpaneel Wand | 2. Wahl | nach Maß angefertigt

26,77 €

Regulärer Preis: 36,20 €

Lowest price: 36,20 €

22,50 €

Regulärer Preis: 30,42 €

Lowest price: 30,42 €
m2

Tel. +49 3581 3263721 Innendienst 

Tel. +49 3581 3263722 Lagerverkauf

Telefax +49 3581 3263723

Mail: info@thermplatten.de

Durchsichtiges Wellblech (Lichtwellplatte): PVC & Polycarbonat
Durchsichtiges Wellblech (Lichtwellplatte): PVC & Polycarbonat

Durchsichtiges Wellblech (Lichtwellplatte): PVC & Polycarbonat

Kurz zusammengefasst: Durchsichtiges Wellblech, meist als Lichtwellplatte bezeichnet, wird in der gleichen Wellenform wie metallisches Wellblech gefertigt, jedoch aus lichtdurchlässigem Kunststoff wie PVC oder Polycarbonat. PVC ist die günstigere Variante und für viele einfache Anwendungen ausreichend, während Polycarbonat deutlich schlagfester ist und zufällige Stöße durch Hagel, herabfallende Äste oder spielende Kinder wesentlich besser übersteht. Lichtwellplatten werden meist mit metallischem Wellblech kombiniert, um punktuell zusätzliches Tageslicht in überdachte Bereiche zu bringen, ohne die grundsätzliche Wetterschutzfunktion der Eindeckung zu beeinträchtigen.

PVC

günstig, weniger schlagfest

Polycarbonat

teurer, sehr schlagfest

Typischer Einsatz

Lichtband im Wellblechdach

Entscheidend

Passendes Wellenprofil wählen

Kurzantwort: Was ist durchsichtiges Wellblech?

Durchsichtiges Wellblech, im Fachhandel meist als Lichtwellplatte bezeichnet, ist eine transparente oder transluzente Kunststoffplatte, die in der gleichen Wellenform wie metallisches Wellblech gefertigt wird und sich dadurch nahtlos in eine bestehende Wellblecheindeckung einfügen lässt. Die beiden gängigsten Materialien sind PVC, das günstiger, aber weniger schlagfest ist, und Polycarbonat, das deutlich widerstandsfähiger gegen Stöße und mechanische Belastung ist, dafür aber auch in der Anschaffung etwas teurer. Lichtwellplatten werden häufig als einzelne, punktuelle Lichtbänder in eine ansonsten metallische Wellblecheindeckung eingebaut, um zusätzliches Tageslicht in überdachte Bereiche wie Carports, Ställe oder Gewächshausvorbauten zu bringen, ohne auf eine künstliche Beleuchtung angewiesen zu sein.

Der zentrale Punkt: Polycarbonat übersteht Stöße deutlich besser

Der wichtigste praktische Unterschied zwischen PVC- und Polycarbonat-Lichtwellplatten zeigt sich bei zufälligen, punktuellen Stößen wie Hagelschlag, herabfallenden Ästen oder unabsichtlichem Kontakt mit Werkzeugen und Leitern während der Montage oder Wartung. Polycarbonat ist von Natur aus ein extrem schlagzähes Material, das selbst bei kräftigen Stößen in aller Regel nicht bricht, sondern sich allenfalls leicht verformt und danach wieder in seine ursprüngliche Form zurückkehrt. PVC ist dagegen deutlich spröder und kann bei einem kräftigen Hagelkorn oder einem herabfallenden Ast durchaus splittern oder brechen, insbesondere bei kälteren Temperaturen, bei denen der Kunststoff ohnehin an Flexibilität verliert. Wer eine Lichtwellplatte in einer Region mit häufigem Hagel oder in einem Bereich mit erhöhtem Risiko für mechanische Beanspruchung plant, etwa über einem Kinderspielbereich oder einer stark frequentierten Durchfahrt, sollte deshalb trotz des höheren Preises zu Polycarbonat greifen.

PVC und Polycarbonat im direkten Vergleich

Eigenschaft PVC Polycarbonat
Schlagfestigkeit gering bis mittel sehr hoch
Lichtdurchlässigkeit gut sehr gut
UV-Beständigkeit mittel, kann vergilben hoch, meist mit UV-Schutzschicht
Typischer Preis günstiger deutlich höher

Lichtdurchlässigkeit und Blendschutz

Sowohl PVC- als auch Polycarbonat-Lichtwellplatten sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, von klar durchsichtig bis milchig-transluzent, wobei die transluzente Variante zwar etwas weniger Licht durchlässt, dafür aber eine gleichmäßigere, blendfreiere Lichtverteilung im darunterliegenden Raum erzeugt. Eine vollständig klare Ausführung eignet sich gut, wenn tatsächlich Durchsicht gewünscht ist, etwa bei einem überdachten Sitzbereich mit Blick nach oben, während bei reinen Nutzräumen wie Ställen oder Lagerhallen meist die transluzente Variante bevorzugt wird, da sie punktuelle Blendung durch direkte Sonneneinstrahlung wirksam vermeidet. Bei der Auswahl sollte auch bedacht werden, dass eine sehr klare Lichtwellplatte im Sommer zu einer stärkeren Aufheizung des darunterliegenden Bereichs führen kann als eine transluzente Variante mit integriertem Sonnenschutz.

Kombination mit metallischem Wellblech

Damit sich eine Lichtwellplatte optisch und funktional nahtlos in eine bestehende metallische Wellblecheindeckung einfügt, muss unbedingt das identische Wellenprofil, also die gleiche Wellenhöhe und Wellenbreite, gewählt werden wie beim umgebenden Metallblech. Unterschiedliche Hersteller verwenden teilweise leicht abweichende Wellenprofile, weshalb vor dem Kauf einer Lichtwellplatte immer geprüft werden sollte, ob das gewählte Produkt exakt zum bereits verwendeten oder geplanten Wellblech passt. Bei der Verlegung wird die Lichtwellplatte genauso wie die metallischen Platten überlappend eingebaut und verschraubt, wobei am Übergang zwischen Metall und Kunststoff auf eine besonders sorgfältige Abdichtung geachtet werden sollte, da hier zwei unterschiedliche Materialien mit leicht unterschiedlichem Ausdehnungsverhalten aufeinandertreffen.

Besonderheiten bei der Befestigung von Kunststoff-Lichtwellplatten

Kunststoff dehnt sich bei Temperaturschwankungen erheblich stärker aus als Metall, weshalb Lichtwellplatten grundsätzlich mit speziellen, etwas übergroßen Bohrungen und passenden Kunststoff- oder Gummidichtscheiben befestigt werden müssen, die diese Bewegung zulassen, ohne dass die Platte an der Schraubverbindung reißt. Eine zu feste, starre Verschraubung ohne ausreichenden Bewegungsspielraum ist eine der häufigsten Ursachen für vorzeitige Risse an Lichtwellplatten, insbesondere bei größeren Temperaturschwankungen zwischen Sommer und Winter. Auch der Schraubenabstand sollte bei Kunststoffplatten meist etwas enger gewählt werden als bei Metall, da das Material insgesamt etwas flexibler ist und zwischen den Befestigungspunkten leichter durchhängen kann.

UV-Beständigkeit und Vergilbung über die Zeit

Beide Kunststoffe sind einer gewissen UV-Alterung ausgesetzt, die sich über die Jahre in einer leichten Vergilbung und einem allmählichen Nachlassen der Lichtdurchlässigkeit äußern kann. Hochwertige Polycarbonatplatten verfügen meist über eine spezielle, koextrudierte UV-Schutzschicht auf der der Sonne zugewandten Seite, die diesen Alterungsprozess deutlich verlangsamt und häufig mit einer Herstellergarantie von 10 Jahren oder mehr auf die Lichtdurchlässigkeit verbunden ist. Einfachere PVC-Platten ohne speziellen UV-Schutz vergilben in der Regel schneller, was zwar die grundsätzliche Funktion als Lichtwellplatte kaum beeinträchtigt, aber optisch nach einigen Jahren deutlich sichtbar wird. Wer besonderen Wert auf eine dauerhaft klare Optik legt, sollte deshalb gezielt nach einer Ausführung mit UV-Schutzschicht fragen.

Typische Einsatzbereiche für Lichtwellplatten

Lichtwellplatten kommen besonders häufig bei landwirtschaftlichen Gebäuden wie Ställen und Lagerhallen zum Einsatz, wo zusätzliches Tageslicht die Notwendigkeit künstlicher Beleuchtung tagsüber reduziert und dadurch Energiekosten spart. Auch bei Carports, überdachten Terrassen oder Gewächshausvorbauten werden Lichtwellplatten gerne eingesetzt, um einen hellen, freundlichen überdachten Bereich zu schaffen, ohne auf den Wetterschutz eines festen Daches zu verzichten. Bei Gewerbehallen mit großer Grundfläche werden Lichtwellplatten häufig als regelmäßig verteilte Streifen in die Dachfläche eingebaut, um eine gleichmäßige natürliche Grundbeleuchtung im gesamten Innenraum zu gewährleisten, ohne dabei auf die Tragfähigkeit einer durchgehenden Metalleindeckung verzichten zu müssen.

Norm-Hinweise und Materialqualität

DIN EN 1013 (Lichtdurchlässige Kunststoff-Wellplatten) Brandschutzklasse nach Landesbauordnung prüfen

Die DIN EN 1013 legt Anforderungen an lichtdurchlässige, einschalige Kunststoffplatten für Dacheindeckungen fest, einschließlich Vorgaben zur Tragfähigkeit und zum Brandverhalten. Je nach Landesbauordnung und konkretem Einsatzort, etwa bei gewerblichen Gebäuden mit besonderen Brandschutzanforderungen, kann eine bestimmte Brandschutzklasse für die verwendete Lichtwellplatte vorgeschrieben sein, weshalb sich vor der Bestellung eine Rücksprache mit der zuständigen Bauaufsicht oder einem erfahrenen Fachbetrieb empfiehlt.

Wartung und Reinigung von Lichtwellplatten

Damit Lichtwellplatten dauerhaft ihre volle Lichtdurchlässigkeit behalten, sollten sie gelegentlich von Laub, Staub und Algenbewuchs gereinigt werden, idealerweise mit einem weichen Tuch oder Schwamm und klarem Wasser ohne aggressive Reinigungsmittel. Scharfe Reinigungsmittel oder grobe Bürsten können die Oberfläche der Platte, insbesondere die empfindliche UV-Schutzschicht bei Polycarbonat, dauerhaft beschädigen und dadurch die Lebensdauer der Beschichtung spürbar verkürzen. Bei stärkerem Algenbewuchs, der besonders an schattigen, feuchten Stellen auftreten kann, hilft meist ein spezieller, für Kunststoffoberflächen geeigneter Algenentferner, der vorsichtig aufgetragen und anschließend gründlich mit klarem Wasser abgespült wird.

Plattenstärke und mehrschichtiger Aufbau bei Polycarbonat

Polycarbonat-Lichtwellplatten werden sowohl in massiver, einschaliger Ausführung als auch als leichtere Stegplatten mit mehrschichtigem, luftgefülltem Innenaufbau angeboten, wobei für den klassischen Einsatz als Lichtwellplatte in Wellenform meist die massive, einschalige Variante zum Einsatz kommt. Eine größere Plattenstärke erhöht sowohl die Schlagfestigkeit als auch die Wärmedämmwirkung, was besonders bei beheizten oder temperierten Räumen unterhalb der Lichtwellplatte einen spürbaren Unterschied machen kann. Bei rein unbeheizten Nebengebäuden wie Carports oder Geräteschuppen reicht dagegen meist eine etwas dünnere, kostengünstigere Ausführung aus, da hier die Wärmedämmwirkung eine untergeordnete Rolle spielt und der Fokus stärker auf der reinen Lichtdurchlässigkeit und ausreichenden Stabilität liegt.

Brandschutzverhalten von PVC und Polycarbonat

Sowohl PVC als auch Polycarbonat zeigen im Brandfall ein unterschiedliches Verhalten, das bei der Materialwahl berücksichtigt werden sollte, insbesondere bei gewerblichen Gebäuden mit erhöhten Brandschutzanforderungen. PVC ist von Natur aus schwer entflammbar, kann bei starker Hitzeeinwirkung jedoch schmelzen und dabei chlorhaltige Rauchgase freisetzen, die gesundheitlich bedenklich sind. Polycarbonat brennt zwar ebenfalls nicht ohne Weiteres, entwickelt im Brandfall aber tendenziell weniger toxische Rauchgase als PVC, was es bei bestimmten gewerblichen Anwendungen zur bevorzugten Wahl macht. Bei konkreten Brandschutzanforderungen sollte grundsätzlich das technische Datenblatt des jeweiligen Produkts mit der entsprechenden Baustoffklasse eingesehen und bei Bedarf mit der zuständigen Bauaufsicht abgestimmt werden.

Kombination mit Dämmung und Kondensationsproblematik

Bei beheizten Räumen unterhalb einer Lichtwellplatte kann es an der Innenseite der Platte zu Kondensationsbildung kommen, wenn warme, feuchte Innenluft auf die deutlich kühlere Plattenoberfläche trifft. Dieses Phänomen tritt bei einfachen, unbeheizten Nebengebäuden kaum auf, sollte aber bei temperierten oder beheizten Räumen von Anfang an mitgedacht werden, etwa durch den Einsatz mehrschichtiger Stegplatten mit besserer Wärmedämmung oder durch eine ausreichende Raumlüftung, die überschüssige Feuchtigkeit kontinuierlich abführt. Wer wiederkehrende Kondensationsprobleme an einer bereits installierten Lichtwellplatte feststellt, sollte prüfen, ob die Raumlüftung ausreichend ist, bevor voreilig ein Materialfehler der Platte selbst vermutet wird.

Praxisbeispiel: Nachträglicher Einbau einer Lichtwellplatte in eine Stallhalle

Bei einer bestehenden Stallhalle mit metallischer Wellblecheindeckung wünschte sich der Landwirt zusätzliches Tageslicht im Innenbereich, um die künstliche Beleuchtung tagsüber weitgehend abschalten zu können. Nach Rücksprache mit dem Hersteller des ursprünglich verwendeten Wellblechs sowie einem kurzen Abgleich anhand einer mitgebrachten Musterplatte konnte eine exakt passende Polycarbonat-Lichtwellplatte mit identischem Wellenprofil beschafft werden, die problemlos gegen eine der vorhandenen Metallplatten ausgetauscht werden konnte. Die Wahl fiel bewusst auf Polycarbonat statt auf die günstigere PVC-Variante, da im Stallbetrieb gelegentlich Werkzeuge, Leitern oder landwirtschaftliche Geräte gegen die Dachunterseite stoßen können und eine höhere Schlagfestigkeit hier besonders wichtig erschien. Seit dem Einbau vor mehreren Jahren zeigt die Platte keinerlei Beschädigungen und hat den Energieverbrauch für die künstliche Beleuchtung tagsüber spürbar reduziert, was der Landwirt inzwischen auch an der monatlichen Stromrechnung deutlich ablesen kann.

Positionierung der Lichtwellplatten in der Dachfläche

Bei der Planung, wo genau in der Dachfläche eine oder mehrere Lichtwellplatten positioniert werden sollen, lohnt sich eine Vorüberlegung zum tatsächlichen Lichtbedarf im jeweiligen Innenraum. Bei Stallgebäuden empfiehlt sich häufig eine gleichmäßige Verteilung mehrerer schmalerer Lichtstreifen über die gesamte Dachfläche, statt einer einzelnen, großen zusammenhängenden Lichtwellfläche, da dies zu einer gleichmäßigeren Ausleuchtung des gesamten Innenraums ohne starke Hell-Dunkel-Kontraste führt. Bei einem überdachten Sitzbereich oder Carport kann dagegen eine gezielt platzierte, größere Lichtwellfläche über dem eigentlichen Aufenthaltsbereich sinnvoller sein, um dort möglichst viel natürliches Licht zu konzentrieren. Auch die Sonnenausrichtung des Gebäudes sollte bei der Planung berücksichtigt werden, da eine Lichtwellplatte auf der sonnenzugewandten Südseite mehr Licht, aber auch mehr Wärmeeintrag mit sich bringt als auf der Nordseite.

Lichtwellplatten bei Sanierungsprojekten

Bei der Sanierung eines bestehenden Wellblechdachs bietet sich der nachträgliche Einbau einzelner Lichtwellplatten als vergleichsweise einfache und kostengünstige Möglichkeit an, die Aufenthaltsqualität eines bislang dunklen Innenraums spürbar zu verbessern, ohne größere bauliche Eingriffe vornehmen zu müssen. Voraussetzung ist, dass das genaue Wellenprofil des vorhandenen Daches bekannt ist oder anhand einer Musterplatte beim Fachhändler identifiziert werden kann, damit die neue Lichtwellplatte exakt in die bestehende Struktur passt. Bei älteren Dächern mit möglicherweise nicht mehr produzierten Profilen sollte frühzeitig geprüft werden, ob ein passendes Ersatzprofil überhaupt noch verfügbar ist, bevor konkrete Sanierungspläne mit Lichtwellplatten weiterverfolgt werden.

Kosten im Überblick

PVC-Lichtwellplatten sind in der Anschaffung meist deutlich günstiger als vergleichbare Polycarbonat-Platten, wobei der genaue Preisunterschied je nach Plattenstärke, UV-Schutzausführung und Anbieter variieren kann. Bei der Kostenkalkulation sollte neben dem reinen Anschaffungspreis auch die zu erwartende Lebensdauer berücksichtigt werden: Eine PVC-Platte, die nach wenigen Jahren durch Hagelschlag beschädigt wird und ausgetauscht werden muss, kann über die Zeit teurer werden als eine von Anfang an etwas teurere, aber deutlich widerstandsfähigere Polycarbonatplatte. Diese langfristige Betrachtung sollte grundsätzlich Teil der Kaufentscheidung sein, insbesondere in Regionen mit häufigem Hagel oder starker mechanischer Beanspruchung, wo ein vorzeitiger Austausch die vermeintliche Ersparnis bei den Anschaffungskosten schnell wieder aufzehren kann.

Fazit

Durchsichtiges Wellblech in Form von Lichtwellplatten aus PVC oder Polycarbonat ermöglicht zusätzliches Tageslicht in überdachten Bereichen, ohne auf den Wetterschutz einer festen Eindeckung zu verzichten. PVC ist die günstigere, aber weniger schlagfeste Variante, während Polycarbonat durch seine hohe Schlagzähigkeit zufällige Stöße wesentlich besser übersteht. Wer das passende Wellenprofil wählt und auf eine sachgerechte Befestigung mit ausreichendem Bewegungsspielraum achtet, erhält eine langlebige und funktionale Ergänzung zur metallischen Wellblecheindeckung, die sowohl bei Neubauten als auch im Rahmen einer nachträglichen Sanierung spürbar zur Aufenthaltsqualität und Energieeffizienz beitragen kann.

FAQ: Häufige Fragen zu durchsichtigem Wellblech

Wie heißt durchsichtiges Wellblech?

Lichtwellplatte, meist aus PVC oder Polycarbonat.

Welches Material ist schlagfester?

Polycarbonat, deutlich widerstandsfähiger als PVC.

Muss das Wellenprofil übereinstimmen?

Ja, sonst passt die Lichtwellplatte nicht.

Vergilbt Kunststoff mit der Zeit?

Ja, besonders ohne UV-Schutzschicht.

Wie werden Lichtwellplatten befestigt?

Mit übergroßen Bohrungen für Wärmedehnung.

Wofür werden Lichtwellplatten typischerweise genutzt?

Für Ställe, Carports und Gewächshausvorbauten.

K
Karol

Langjähriger Spezialist für Hallenbau und Bauen mit Sandwichplatten und Trapezblech bei thermplattenshop.de. Karol begleitet Kunden von der Materialauswahl bis zur fertigen Montage und teilt hier praxisnahes Wissen aus Hunderten realisierten Bauprojekten.

nach oben
Shop is in view mode
Vollversion der Webseite
Sklep internetowy Shoper.pl